SPÖ Perchtoldsdorf

  • Facebook icon

Bericht vom Gemeinderat am 06.12.2017

Bericht vom Gemeinderat am 6. Dezember 2017

  • Der Bericht über die Vergabe von Subventionen zeigt deutlich, dass die Förderung des Vereinslebens durch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf in den letzten Jahren stark zurückgefahren wurde. Die beiden großen Pensionistenorganisationen Seniorenbund und Pensionistenverband, die gemeinsam nahezu 800 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger betreuen, erhielten bis zum Jahr 2009 eine jährliche Subvention von je 1.460 Euro. 2010 wurde diese Unterstützung auf tausend Euro reduziert und seitdem nicht mehr erhöht. Auch der Gartenbau- und Siedlerverein erhielt bis 2009 eine jährliche Unterstützung von 1.000 Euro. Diese wurde 2010 auf 500 Euro reduziert. Bei den meisten Vereinen wurden die Subventionen 2010 um bis zu 40 %! reduziert und seither in keiner Weise erhöht.
     
  • Am Jubelchor der ÖVP über die finanzielle Situation der Gemeinde können wir uns nicht beteiligen. Richtig ist, dass die Schulden um 200.000 Euro zurückgegangen sind (bei einem Schuldenstand von 60 Millionen Euro!) und dass die Finanzierung der Bahnbrücke, des Kindergartens am Leonhardiberg und des neuen Altstoffsammelzentrum gesichert ist.
    Dafür wurden aber auch nahezu 100 (!) Gemeindewohnungen verkauft. Dadurch wurden 100 leistbare Wohnungen dem Wohnungsmarkt entzogen. Dass in der Wiener Gasse 124-126 erschwingliche Wohnungen für junge Familien errichtet wurde, verbessert die Situation nicht. Denn diese waren auch früher im Kontingent der leistbaren Wohnungen (ehemalige Wohnhausanlage der Gemeinde Wien).
     
  • Diskussion gab es auch bei der Änderung der Nebengebührenordnung für die Abteilungsleiter. Diese regelt die Abgeltung der Mehrleistungen bedingt durch die Leitungstätigkeit. Neben einer Personalzulage von 25 % des Bezuges werden monatlich auch 40 Überstunden pauschal ausbezahlt.
     
  • Abgesetzt von der Tagesordnung wurde die Änderung des Bebauungsplanes. Der von Fraktionsobmann der SPÖ Perchtoldsdorf Anton Plessl erhobene Einwand es handle sich bei einzelnen Umwidmungen um Einzelinteressen, die keinesfalls im Interesse der Allgemeinheit sind, scheint auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein.
    SPÖ Perchtoldsdorf - Bebauungsplan WienergasseSPÖ Perchtoldsdorf - Wienergasse zur Strassenschlucht?
    Beispiel: Wienergasse so sieht es aus und so könnte es aussehen
     
  • Sehr emotional wurde auch ein Antrag betreffend Begrünung des Burgvorplatzes und Errichtung von bequemen Sitzmöglichkeiten diskutiert. Erwähnenswert ist dabei, dass dieser Platz in früheren Zeiten einen parkähnlichen Charakter mit zahlreichen Bäumen hatte. Darstellungen aus dem Beginn des 20.Jahrnuderts zeigen hohe Bäume an der Stelle, wo jetzt die Stufen zum Platz emporführen. Es gab sogar ein Kaffeehaus“ zur Einkehr“, das im Hyrtlhaus untergebracht war. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Burg hat der Gemeinderat am 9. Dezember 2009 auch die Gestaltung des Vorplatzes beschlossen. Dabei wurde gefordert „die bestehenden Bäume – Föhren und Rotbuche – in der Planung mitzuberücksichtigen und durch Bodenstrahler am Abend noch zu akzentuieren“, Geschehen ist das leider nicht!
    SPÖ Perchtoldsdorf - Gestaltung BurgvorplatzSPÖ Perchtoldsdorf - Burgvorplatz bis 2010
    Burgvorplatz heute und bis 2010

    Ob unser Vorschlag, die Grünzone beim Haus Marktplatz 6 – mit dem Hyrtldenkmal – zu vergrößern und dort dann gemütliche Sitzgelegenheiten zu errichten, verwirklicht wird, kann ich derzeit nicht sagen – es ist zu hoffen!


    Ihre SPÖ Perchtolsdorf im Gemeinderat

    SPÖ Perchtoldsdorf im Gemeinderat
    von links nacht rechts - Claus Herza, Anton Plessl, Susanne Giffinger, Vladimir Arthofer
  • Wappen Donauwoerth
  • Junge Generation Niederösterreich
  • Naturfreunde Perchtoldsdorf